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Schwere Gruppe für ALBA Berlin

Der Deutsche Basketball-Meister ALBA Berlin hat bei der Euroleague eine schwere Gruppe erwischt. Den Albatrossen wurden in der Vorrunde gleich zwei spanische SpitzenMannschaften zugelost.
In der Gruppe C trifft die Mannschaft von Headcoach Luka Pavicevic auf Tau Ceramica Vitoria (ESP), Fenerbahce Ülker Istanbul (TUR), Virtus Rom (ITA), Olimpija Ljubljana (SLO) und DKV Joventut Badalona (ESP).

ALBA Berlin deutscher Meister


ALBA Berlin hat zum achten Mal in der Vereinsgeschichte die deutsche Basketball-Meisterschaft gewonnen.


Das Team von Trainer Luka Pavicevic gewann bei den Telekom Baskets Bonn die vierte Partie der "best-of-five"-Serie 88:79 (71:71, 33:40) nach Verlängerung und holte damit den dritten und entscheidenden Sieg.
Vor 6000 Zuschauern im ausverkauften Bonner Telekom Dome war Julius Jenkins mit 30 Punkten bester Werfer bei den Hauptstädtern.
Berlin musste fünf Jahre lang auf einen Meistertitel warten.
Für die Bonner war es bei ihrer vierten Finalteilnahme die vierte Niederlage - alle gegen ALBA.

Matchball für ALBA Berlin

In der Basketball-Bundesliga steht ALBA Berlin kurz vor dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Im dritten Play-off-Finale siegten die Albatrosse mit 99:69 (53:29) gegen die Telekom Baskets Bonn und gehen damit in "best-of-five"-Serie 2:1 in Führung. Mit einem Sieg am morgigen Dienstag kann die Mannschaft von Trainer Luka Pavicevic den Gewinn der Meisterschaft perfekt machen.

Bester Werfer in der ausverkauften Berliner Max-Schmeling-Halle war Julius Jenkins mit 26 Punkten. Für die Gäste aus Bonn erzielte Bernd Kruel (13) die meisten Zähler.

Alba verliert in Bonn


Die Telekom Baskets Bonn besiegten Meisterschaftsfavorit Alba Berlin mit 81:71 (45:37) und glichen in der Serie "best of five" zum 1:1 aus. Bonn blieb damit in den laufenden Play-offs auch im ersten Spiel im mit 6000 Zuschauern ausverkauften neuen Dome ohne Heimniederlage.

Bundesliga : Alba Berlin greift nach achtem Titel

Für Alba Berlin soll nach fünf Jahren Pause endlich wieder ein Meistertitel her. Der Basketball-Bundesligist will mit einem Heimsieg gegen Bonn in die Finalserie starten.

Nach einer fünfjährigen Durststrecke wollen die "Albatrosse" endlich wieder einen Titel einfahren. Alba Berlin geht als Favorit ins Play-off-Finale der 42. Saison der Basketball-Bundesliga (BBL). Gegen die Telekom Baskets Bonn greift der Branchenprimus nach der seit 2003 ersehnten achten deutschen Meisterschaft. Den ersten Schritt zum Triumph wollen die Berliner schon heute (15.00 Uhr) im Auftaktspiel der "best-of-five"-Serie mit einem Heimsieg machen.

"Wir sind kurz vor dem Ziel und freuen uns auf die Endspiele", sagt Berlins Sportdirektor Henning Harnisch. Doch der Ex-Nationalspieler warnt zugleich vor dem Gegner: "Die Baskets sind ein schwerer Brocken, und wir haben in den letzten Jahren vor allem Demut lernen müssen. Daher werden wir nicht zu weit, sondern immer nur von Spiel zu Spiel denken", erklärt Harnisch, der mit Alba 1997 den Gewinn der ersten Meisterschaft ausgerechnet gegen Bonn feierte.

Viertes Aufeinandertreffen im Finale

Zu einem besonderen Wiedersehen wird es in der Endspielserie um die 63. deutsche Meisterschaft auch für Albas Flügelspieler Aleksandar Nadjfeji kommen. Der Serbe spielte von 2001 bis 2005 vier Jahre lang für die Baskets und avancierte zum BBL-Spitzenspieler. "Als Bonn ins Finale eingezogen ist, habe ich mich sehr gefreut und gleich mit meinen alten Bekannten telefoniert", sagt der 31-Jährige. Auf Freundschaften will Nadjfeji aber keine Rücksicht nehmen: "Ich gönne es Bonn, dass sie so weit gekommen sind. Aber wir werden ihnen natürlich nichts schenken."

Die Berliner hatten den 13. Finaleinzug ihrer 18-jährigen Vereinsgeschichte bereits am Dienstag mit einem 3:1-Erfolg in der Halbfinalserie gegen die EWE Baskets Oldenburg perfekt gemacht. Die Baskets setzten sich erst am Donnerstag in einem dramatischen fünften Halbfinalspiel (75:74) bei den DB Skyliners Frankfurt durch, wodurch es zur Neuauflage eines Klassikers kommt.

Nach 1997 standen sich beide Teams auch 1999 und 2001 im BBL-Finale gegenüber. Bonn zog in seinen bisher einzigen Endspielteilnahmen (1:3, 2:3, 0:3) aber immer den Kürzeren. In der abgelaufenen Hauptrunde konnten die Duellanten zwar jeweils einen Heimsieg (Bonn: 86:76, Berlin: 82:77) für sich verbuchen. Doch im Meisterschafts-Endkampf ist der noch titellose Hauptrunden-Siebte aus Bonn gegen den BBL-Ersten Alba klarer Außenseiter.

Bonn setzt auf 10er-Rotation

"Alles spricht dagegen, dass wir deutscher Meister werden. Dennoch werden wir alles tun, um in Berlin zu gewinnen", sagt Baskets-Coach Michael Koch. Der Europameister von 1993 hofft auf eine Überraschung seiner Underdogs, die gegenüber Alba (6,5 Millionen Euro) einen rund vier Millionen Euro geringeren Etat aufweisen. "Wir haben überhaupt nichts zu verlieren und können die Sache locker angehen. Daher ist für Berlin derzeit wohl kein Team gefährlicher als unseres", meint Koch.

Wie schon im Halbfinale gegen Frankfurt setzen die Rheinländer auch nach den Ausfällen der verletzten Leistungsträger Jason Conley, John Bowler (beide Knie) und Ronald Burrell (Schulter) weiter auf eine große 10er-Rotation. "Wir haben gegen Frankfurt gesehen, dass unsere Philosophie mit zehn starken Spielern zu spielen aufgeht. Unsere Bankspieler haben den Unterschied gemacht", erklärt Koch.

ALBA Berlin steht im Finale


Die Deutsche Bank Skyliners haben im Play-off-Halbfinale der Basketball-Bundesliga ihren ersten Matchball vergeben. Im vierten Spiel der "best-of-five"-Serie kassierte die Mannschaft von Trainer Murat Didin eine klare 60:79 (33:51)-Niederlage gegen die Telekom Baskets Bonn und damit den Ausgleich zum 2:2. Am kommenden Donnerstag kommt es in der Frankfurter Ballsporthalle nun zum entscheidenden fünften Spiel.


Bereits ins Finale eingezogen ist ALBA Berlin. Im vierten Spiel setzten sich die Albatrosse mit 72:68 (37:30) bei den EWE Baskets Oldenburg mit und gewannen die Serie mit 3:1.




Vorteil für Frankfurt, Berlin vergibt Matchball

Nach einem 58:48 gegen die Telekom Baskets sind die Frankfurt Skyliners einen Sieg vom Play-off-Finale entfernt. Die Oldenburg Baskets verhinderten durch ein 79:73 bei Alba Berlin das Aus.
Die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt sind in den Play-offs der Basketball-Bundesliga nur noch einen Schritt vom Finale entfernt. Am dritten Spieltag der Halbfinal-Serie im Modus "best of five" bezwangen die Hessen die Telekom Baskets Bonn 58:48 (24:30) und verschafften sich so den ersten Matchball. Die Entscheidung könnte bereits im vierten Spiel am Dienstag in Bonn fallen.
Im zweiten Vorschlussrunden-Duell unterlag Titelfavorit Alba Berlin den EWE Baskets Oldenburg 73:79 (40:32) und vergab damit die erste Chance zum Finaleinzug. Nach zwei Siegen zum Auftakt führt der siebenmalige Meister aus Berlin nur noch mit 2:1. Die nächste Partie steigt am Dienstag in Oldenburg.
4960 Zuschauer in Frankfurt sahen eine von beiden Defensivreihen dominierte Partie. Die Entscheidung fiel im Schlussviertel, als die Gäste keinen einzigen Wurfversuch aus dem Feld im Korb unterbrachten und das Viertel mit 2:15 an die Frankfurter abgeben mussten. Bester Werfer für die Skyliners war Nationalspieler Pascal Roller, Edward Basden erzielte für die Bonner 14 Punkte.
Vor 7719 Zuschauern in Berlin hatten die Gastgeber die Partie lange unter Kontrolle und sahen bis zur 23. Minute (46:36) schon wie der sichere Sieger aus. Doch dann mussten die Gastgeber eine 0:10-Serie hinnehmen, jegliche Sicherheit vor allem bei den Freiwürfen war weg und die Oldenburger verschafften sich schließlich den entscheidenden Vorsprung. Auch 24 Punkte von Immanuel McElroy konnten die erste Play-off-Niederlage für Alba in dieser Spielzeit nicht mehr verhindern. Für die Baskets hatte Jasmin Perkovic mit 16 Punkten den größten Anteil am ersten Sieg der Niedersachsen überhaupt in der Max-Schmeling-Halle.

73:79! Albatrosse müssen nachsitzen

Oldenburg erzwingt 4. Halbfinale (morgen, 3.6. um 20.45 Uhr, BBL.TV)

Das haben sich die Albatrosse selbst eingebrockt. Statt heute frei zu haben, sitzen sie im Bus nach Oldenburg. 73:79! Berlins Riesen vergaben den ersten Matchball im Halbfinale.

Noch führen sie in der Best-of-5-Serie 2:1, haben morgen (3.6. um 20.45 Uhr, BBL.TV) die nächste Chance, den Einzug ins Finale klar zu machen. Nachsitzen bei den Baskets.

Die ersten Duelle drehte Alba mit einer starken 2. Halbzeit – gestern war's umgekehrt. Alba führt schnell 13:6 (6.). Nach dem 14:14 von Ex-Albatros Ruben Boumtje Boumtje antwortet Julius Jenkins mit 7 Punkten – 21:16 (10.). Im zweiten Viertel geht's gut weiter. Immanuel McElroy (24 Punkte) dreht auf, ein Dreier von Philip Zwiener – 40:32 zur Pause.

Aber: die starken Baskets fighten – der Vorsprung schmilzt. Dann halten die 7719 Fans den Atem an. Beim 60:60 (34.) knickt McElroy erneut um, wälzt sich auf dem Parkett. Garner nutzt die Chance per Dreier – 60:63. „iMac“ kommt noch mal zurück, kann die Partie aber nicht mehr drehen.

Alba schwächelt bei den Freiwürfen (58 Prozent), Gardner und Paulding erzwingen mit je 2 Dreiern Spiel 4. „Keiner hat die Oldenburger auf die leichte Schulter genommen“, versichert Coach Luka Pavicevic. „Sie hatten uns schon in den anderen Spielen am Rand einer Niederlage. Die Serie jetzt auswärts zu entscheiden, wird sehr schwer.“

Ein entscheidendes 5. Spiel fände Donnerstag (20.45 Uhr) in der Schmeling-Halle statt.

ALBA Berlin steht kurz


vor dem Einzug ins Finale. Die Hauptstädter gewannen auch die zweite Partie gegen die EWE Baskets Oldenburg. In Oldenburg gewann ALBA mit 79:66 (29:35) und geht in der "best of-five"-Serie mit 2:0 in Führung. Der dritte Spieltag des Play off-Halbfinales wird am Sonntag ausgetragen.



Telekom Baskets gleichen aus


Die Telekom Baskets Bonn konnten im Play-off-Halbfinale der Basketball Bundesliga (BBL) den ersten Sieg feiern. Im zweiten Spiel der "best of-five"-Serie setzten sich die Rheinländer mit 73:57 (43:46) gegen die Deutsche Bank Skyliners durch und konnten in der Serie zum 1:1 ausgleichen. Bester Werfer der Gastgeber war John Bowler mit 16 Punkten, Pascal Roller erzielte 14 Zähler für die Skyliners.



Berlin und Frankfurt führen


Mit einer großen Energieleistung hat ALBA Berlin in den Halbfinal-Playoffs der Basketball-Bundesliga einen Fehlstart gerade noch abwenden können und ist in der "Best-of-Five"-Serie wie die Skyliners Frankfurt mit 1:0 in Führung gegangen. Die Berliner zitterten sich am Dienstagabend gegen die Baskets Oldenburg zu einem 86:79 (44:48)-Sieg, während die Skyliners Frankfurt gegen die Telekom Baskets Bonn mit 75:72 (37:34) die Oberhand behielten. Der zweite Spieltag findet bereits an diesem Donnerstag statt. Dann genießen Bonn (18.30 Uhr) und Oldenburg (20.45 Uhr) erstmals Heimrecht.
In Berlin sah es lange Zeit nach einer faustdicken Überraschung aus. Angetrieben von ihrem überragenden Spielmacher Jason Gardner (19 Punkte) führten die Niedersachsen zur Pause mit vier Zählern (48:44). Im dritten Viertel bauten die Oldenburger, die im Viertelfinale fast sensationell Meister Bamberg ausgeschaltet hatten, den Vorsprung sogar auf sieben Punkte aus, ehe ALBA mit einem 11:1-Lauf zu Beginn des vierten Abschnitts für die Wende sorgte. Bei den Berlinern war vor 6586 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle Bobby Brown mit 20 Zählern bester Werfer. Bei Oldenburg überzeugte neben Gardner Jasmin Perkovic (21) .
Frankfurt musste gegen Bonn trotz einer zwischenzeitlichen 14- Punkte-Führung am Ende noch um den Sieg zittern. "Wir haben uns zu sicher gefühlt, doch das darf man sich in den Playoffs nicht erlauben", sagte Frankfurts Trainer Murat Didin. Erst Nationalspieler Pascal Roller, der erneut stark Regie führte, aber dieses Mal nur auf vier Punkte kam, machte mit einem verwandelten Freiwurf wenige Sekunden vor Schluss alles klar. Schon gegen Leverkusen war der Frankfurter Kapitän im Spiel fünf der Matchwinner. "Wir hatten 22 Ballverluste. So kann man kein Spiel gewinnen", klagte Baskets-Coach Michael Koch. Bester Werfer bei den Hessen war der wiedererstarkte Derrick Allen, der wie Winsome Frazier bei den Rheinländern auf 25 Punkte kam.
Die Bonner, die im Viertelfinale unerwartet Pokalsieger Artland Dragons mit 3:1-Siegen ausgeschaltet hatten, erwischten vor 3140 Zuschauern in der Ballsporthalle den besseren Start. Doch nach ein paar Minuten hatten die Frankfurter ihre Müdigkeit nach der kräftezehrenden Fünf-Spiele-Serie gegen die Bayer Giants Leverkusen abgelegt und lagen zur Pause mit drei Zählern vorne. Zu Beginn des vierten Viertels zogen die Gastgeber beim Stand von 70:56 auf 14 Punkte davon und brachten den Vorsprung knapp über die Zeit.

ALBA Berlin als erstes Team im Halbfinale

ALBA Berlin hat als erstes Team das Playoff-Halbfinale in der Basketball-Bundesliga erreicht. Der Hauptrundensieger gewann auch die dritte Partie gegen die Eisbären Bremerhaven deutlich mit 95:73 (55:33).

ALBA rehabilitierte sich damit eindrucksvoll für das frühe Ausscheiden in der vergangenen Saison. Vor einem Jahr war der siebenmalige Meister im Viertelfinale mit 0:3 an den Artland Dragons Quakenbrück gescheitert. Der Vizemeister muss seinerseits um das Weiterkommen zittern. Artland verlor Spiel drei in eigener Halle gegen die Telekom Baskets Bonn 76:77 (43:36) und liegt nun in der «Best-of-Five»-Serie 1:2 zurück.

Die Berliner hatten wie schon im ersten Heimspiel keine Mühe mit dem Tabellenachten der Hauptsaison. Zwischenzeitlich sah es sogar erneut nach einem Debakel für die Norddeutschen aus, die im ersten Duell mit 105:65 deklassiert worden waren. Bereits zur Pause hatte ALBA das Weiterkommen praktisch gesichert und ging mit einem 22- Punkte-Vorsprung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel ließen es die Gastgeber, die in Immanuel McElroy (23 Punkte) ihren besten Werfer hatten, aber etwas ruhiger angehen. «Das sah leichter aus, als es war. Aber wir sind natürlich froh, dass wir so schnell durch sind», sagte ALBA-Kapitän Patrick Femerling. Bei Bremerhaven kam Brian Brown auf 20 Zähler.

In Quakenbrück lag Artland zur Pause (43:36) noch auf Kurs. Vor 3000 Zuschauern in der ausverkauften Artland Arena kämpfte sich Bonn - angetrieben vom überragenden John Bowler (21 Punkte) - nach dem Seitenwechsel aber zurück in die Partie. In der turbulenten Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst brachte Winsome Frazier die Gäste mit einem Dreier 75:74 in Front, dann sorgte Leon Rodgers vier Sekunden vor dem Ende mit einem Korbleger scheinbar für den zweiten Artland-Sieg. Doch mit der Schlusssirene wendete Miah Davis die Partie erneut und brachte Bonn in der Serie mit 2:1 in Führung. «Ich bin natürlich überglücklich. Wir sind aber noch nicht durch. Das vierte Spiel wird wieder ein ganz schwerer Gang», sagte Bonns Trainer Michael Koch.

Zuvor hatten die Bayer Giants Leverkusen gegen die Skyliners Frankfurt ihren zweiten Sieg gefeiert. In einer bis zum Schluss engen Begegnung war Brant Bailey (25) bester Werfer bei den Giants. Für die Frankfurter traf der ehemalige Leverkusener Derrick Allen (21) am häufigsten. Meister Brose Baskets Bamberg steht mit dem Rücken zur Wand. Nach bislang zwei Niederlagen müssen die Franken gegen die Baskets Oldenburg unbedingt gewinnen, um ein vorzeitiges Ausscheiden zu vermeiden.

ALBA mit Kantersieg - Niederlage für Bamberg

Mit einem 105:65 (49:36)-Kantersieg gegen die Eisbären Bremerhaven ist der siebenmalige deutsche Meister ALBA Berlin in die Playoffs der Basketball-Bundesliga gestartet und hat alle Zweifel an seinen Titelambitionen beseitigt.

Vorjahressieger Brose Baskets Bamberg kassierte zum Auftakt dagegen eine überraschende Heimniederlage. Gegen die Baskets Oldenburg unterlagen die Franken 54:55 (29:31). Ihren ersten Sieg in der «Best-of- Five»-Serie fuhren auch die Bayer Giants Leverkusen (78:75 gegen Skyliners Frankfurt) ein. Bereits am Vortag hatte der Pokalsieger Artland Dragons Quakenbrück seine Favoritenrolle mit einem 99:89 gegen die Telekom Baskets Bonn untermauert.

Vor 7519 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle hatte ALBA nur im ersten Viertel ein paar Schwierigkeiten mit den Eisbären. Danach demonstrierten die Berliner eindrucksvoll ihre Stärke und führten die Norddeutschen besonders im zweiten Durchgang phasenweise vor. Mit 13 Dreiern stellte ALBA eine neue eigene Saisonbestmarke auf. Für den einstigen Serienmeister war es der erste Playoff-Erfolg seit Juni 2006. Im vergangenen Jahr war der Hauptrundensieger in der ersten Runde sensationell mit 0:3 an den Artland Dragons gescheitert. Bester Werfer bei ALBA war Julius Jenkins mit 26 Zählern. Bei Bremerhaven traf Anthony Tolliver (19) am besten.

Titelverteidiger Bamberg erwischte dagegen einen Fehlstart in die K.o.-Runde. Gegen Oldenburg fand das Team von Bundestrainer Dirk Bauermann nie seinen Rhythmus und lag bereits zur Pause zurück (29:31). Nach dem Seitenwechsel fanden die Bamberger zunächst besser in die Partie und sahen bereits wie der Sieger aus. Doch sieben Sekunden vor dem Ende sorgte Branimir Longin mit einem verwandelten Freiwurf für den unerwarteten Gästeerfolg. Erfolgreichster Werfer bei den Oldenburgern war Rickey Paulding mit 19 Punkten. Für die Gastgeber trafen Demond Greene und Dwayne Mitchell am besten (12).

In Leverkusen zitterten sich die Giants nach einer komfortablen 13-Punkte-Führung zur Pause am Ende zu einem knappen Erfolg. In einer zerfahrenen Partie mit vielen Ballverlusten auf beiden Seiten konnte sich der Tabellendritte der Hauptrunde bei seinem amerikanischen Guard Zack Whiting bedanken, der auf 19 Zähler kam. Bei Frankfurt war Nationalspieler Pascal Roller mit 17 Punkten bester Werfer.

Zum Start der diesjährigen Playoffs hatte Quakenbrück seine Titelambitionen unterstrichen. Gegen den Tabellensiebten aus Bonn tat sich der Vizemeister vor 3000 Zuschauern in der ausverkauften Artland-Arena aber lange Zeit schwer. Matchwinner für die «Drachen» war Terrance Thomas mit 20 Punkten. Bei Bonn erzielte Winsome Frazier 26 Zähler.

BBL - ALBA ist heiß - Artland Favorit

Vorrundenprimus ALBA Berlin will nach zweijähriger Durststrecke endlich wieder einen Titel gewinnen, die Favoritenbürde im Kampf um die deutsche Meisterschaft trägt jedoch Pokalsieger Artland Dragons. Am 34. Spieltag der Bundesliga kamen die Berliner zu einem 77:57 gegen die Phantoms Braunschweig.
Die Hauptstädter schlossen die Hauptrunde mit 27 Siegen als souveräner Tabellenerster (54:14 Punkte) ab. In der ersten K.o.-Runde trifft ALBA auf die Eisbären Bremerhaven. Artland (50:18) gewann bei den Gießen 46ers mit 69:60 und muss sich im Playoff-Viertelfinale mit Telekom Baskets Bonn auseinandersetzen. Die weiteren Paarungen in der Serie "best of five" lauten Bayer Giants Leverkusen gegen Skyliners Frankfurt und Brose Baskets Bamberg gegen EWE Baskets Oldenburg.
1.061.743 Fans besuchten die 306 Hauptrundenspiele und bescherten der BBL erneut einen Zuschauerrekord. Erst zum zweiten Mal in der Historie wurde die Marke von einer Million Besuchern übertroffen. Topscorer in der Hauptrunde war Tim Black von den Baskets Paderborn mit 702 Punkten.
"Es war wichtig, mit einem positiven Erlebnis in die Playoffs zu gehen, aber wir wissen auch, dass wir uns steigern müssen, um Bremerhaven in Schach zu halten", sagte ALBA-Sportdirektor Henning Harnisch vor dem Duell mit den Niedersachsen. Die hatten ihre Klasse erst vor Wochenfrist bei der Pokal-Endrunde unter Beweis gestellt, als sie ALBA im Spiel um Platz 3 mit 74:70 düpierten. "Die haben unter dem Korb gute Leute, verfügen über Außenspieler, die scoren können und sind sehr gut eingespielt", warnte ALBA-Kapitän Patrick Femerling. Bremerhaven unterstrich seine Gefährlichkeit mit einem 87:76 gegen Titelverteidiger Bamberg. "Wir spielen derzeit so, wie wir es schon die ganze Saison vorhatten", lobte Eisbären-Coach Sarunas Sakalauskas sein Team.
Artland Dragons in Favoritenrolle
Noch bessere Titelchancen als ALBA werden den Artland Dragons eingeräumt. "Wenn die Leute sagen, wir seien jetzt Favoriten, dann kann ich es nicht ändern, so was kann man nicht steuern. Aber die Mannschaft wird sehr professionell damit umgehen", sagte Trainer Chris Fleming. In Gießen tat sein Team allerdings nur das Nötigste.
Einen knappen 72:71-Erfolg verbuchte der Tabellendritte Leverkusen (50:18) in Oldenburg. "Das war eine gute Gelegenheit, sich Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben zu holen", bemerkte Bayer-Coach Achim Kuczmann. Zumal Leverkusens Playoff-Gegner Frankfurt eine 64:74-Niederlage beim sportlichen Absteiger TBB Trier kassierte. "Wir haben nicht gut gespielt und insbesondere zu viele Offensivrebounds von Trier zugelassen", monierte Skyliners-Trainer Murat Didin. Trier hofft noch auf eine Wildcard für die nächste Bundesligasaison.
Auch Bonn verpatzte beim 83:93 in Ulm seine Playoff-Generalprobe. "Wir konnten dem Spiel nicht unseren Stempel aufdrücken, der normalerweise in unserem Defense-Spiel liegt. In der Offense haben wir von außen zu schlecht getroffen", kritisierte Trainer Michael Koch.

Alba will den Basketball-Pokal nach Berlin holen

Zwölf Tage vor dem Start in die Playoffs um die deutsche Meisterschaft feiert die Basketball-Bundesliga am Wochenende in Hamburg mit dem "Top Four"-Turnier um den BBL-Pokal ihr erstes Saison-Highlight. Top-Favorit ist Alba Berlin. Das Team will zum sechsten Mal in seiner Vereinshistorie den Basketball-Pokal gewinnen.

Zwölf Tage vor dem Start in die Playoffs um die deutsche Meisterschaft feiert die Basketball-Bundesliga (BBL) am Wochenende in Hamburg mit dem "Top Four"-Turnier um den BBL-Pokal ihr erstes Saison-Highlight. Als Top-Favorit gilt der siebenmalige Meister und fünfmalige Cup-Sieger Alba Berlin, der nach zweijähriger Durststrecke ohne jeden Titel hungrig auf Erfolg ist.

"Das Ziel ist klar: Wir wollen den Pokal nach Berlin holen", sagte Alba-Sportdirektor Henning Harnisch vor dem Top-4-Turnier in der Hamburger Color-Line-Arena. Im Halbfinale treffen die Berliner am Sonnabend (16 Uhr) auf Vizepokalsieger Artland Dragons aus Quakenbrück. Im zweiten Halbfinale am Sonnabend (19 Uhr) kämpfen EnBW Ludwigsburg und die Eisbären Bremerhaven um den Einzug in das am Sonntag (14.30 Uhr) stattfindende Finale.

Das Halbfinale zwischen dem aktuellen Bundesliga-Ersten aus Berlin und dem derzeitigen Zweiten aus Quakenbrück wird von Fachleuten als "vorweggenommenes Endspiel" bezeichnet. Harnisch warnt jedoch vor der Annahme, dass der Sieger des ersten Halbfinales den Cup nahezu sicher hat: "Alle Teams, die sich für das Top-4-Turnier qualifiziert haben, müssen Qualität haben – und die haben sie auch", betonte der Ex-Profi.

"Artland ist ein harter Gegner, es wird ganz eng", meinte Alba-Trainer Luka Pavicevic. In der laufenden Hauptrunde gewann der Hauptstadtclub in Quakenbrück 78:72, verlor aber daheim 68:76. In der vergangenen Saison war der siebenmalige deutsche Meister im Playoff-Viertelfinale gegen diesen Rivalen überraschend 0:3 ausgeschieden. Die Berliner, die von 700 Fans nach Hamburg begleitet werden, fühlen sich bestens gerüstet. "Wir haben uns in den letzten Wochen eine gute Grundlage geschaffen", ist Harnisch überzeugt.

In den vergangenen zehn Pflichtspielen feierte Alba neun Siege. Am vergangenen Sonnabend sicherten sich die Berliner bereits einen Spieltag vor Abschluss der Hauptrunde Platz eins und damit die beste Ausgangsposition für die am 15. Mai startenden Playoffs, in denen sie zunächst auf Pokal-Halbfinalist Bremerhaven treffen. Alba-Trainer Pavicevic steht in Hamburg mit Ausnahme des Langzeitverletzten Aleksandar Rasic der komplette Kader zur Verfügung.