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ALBA Berlin deutscher Meister


ALBA Berlin hat zum achten Mal in der Vereinsgeschichte die deutsche Basketball-Meisterschaft gewonnen.


Das Team von Trainer Luka Pavicevic gewann bei den Telekom Baskets Bonn die vierte Partie der "best-of-five"-Serie 88:79 (71:71, 33:40) nach Verlängerung und holte damit den dritten und entscheidenden Sieg.
Vor 6000 Zuschauern im ausverkauften Bonner Telekom Dome war Julius Jenkins mit 30 Punkten bester Werfer bei den Hauptstädtern.
Berlin musste fünf Jahre lang auf einen Meistertitel warten.
Für die Bonner war es bei ihrer vierten Finalteilnahme die vierte Niederlage - alle gegen ALBA.

Matchball für ALBA Berlin

In der Basketball-Bundesliga steht ALBA Berlin kurz vor dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Im dritten Play-off-Finale siegten die Albatrosse mit 99:69 (53:29) gegen die Telekom Baskets Bonn und gehen damit in "best-of-five"-Serie 2:1 in Führung. Mit einem Sieg am morgigen Dienstag kann die Mannschaft von Trainer Luka Pavicevic den Gewinn der Meisterschaft perfekt machen.

Bester Werfer in der ausverkauften Berliner Max-Schmeling-Halle war Julius Jenkins mit 26 Punkten. Für die Gäste aus Bonn erzielte Bernd Kruel (13) die meisten Zähler.

Alba verliert in Bonn


Die Telekom Baskets Bonn besiegten Meisterschaftsfavorit Alba Berlin mit 81:71 (45:37) und glichen in der Serie "best of five" zum 1:1 aus. Bonn blieb damit in den laufenden Play-offs auch im ersten Spiel im mit 6000 Zuschauern ausverkauften neuen Dome ohne Heimniederlage.

Bundesliga : Alba Berlin greift nach achtem Titel

Für Alba Berlin soll nach fünf Jahren Pause endlich wieder ein Meistertitel her. Der Basketball-Bundesligist will mit einem Heimsieg gegen Bonn in die Finalserie starten.

Nach einer fünfjährigen Durststrecke wollen die "Albatrosse" endlich wieder einen Titel einfahren. Alba Berlin geht als Favorit ins Play-off-Finale der 42. Saison der Basketball-Bundesliga (BBL). Gegen die Telekom Baskets Bonn greift der Branchenprimus nach der seit 2003 ersehnten achten deutschen Meisterschaft. Den ersten Schritt zum Triumph wollen die Berliner schon heute (15.00 Uhr) im Auftaktspiel der "best-of-five"-Serie mit einem Heimsieg machen.

"Wir sind kurz vor dem Ziel und freuen uns auf die Endspiele", sagt Berlins Sportdirektor Henning Harnisch. Doch der Ex-Nationalspieler warnt zugleich vor dem Gegner: "Die Baskets sind ein schwerer Brocken, und wir haben in den letzten Jahren vor allem Demut lernen müssen. Daher werden wir nicht zu weit, sondern immer nur von Spiel zu Spiel denken", erklärt Harnisch, der mit Alba 1997 den Gewinn der ersten Meisterschaft ausgerechnet gegen Bonn feierte.

Viertes Aufeinandertreffen im Finale

Zu einem besonderen Wiedersehen wird es in der Endspielserie um die 63. deutsche Meisterschaft auch für Albas Flügelspieler Aleksandar Nadjfeji kommen. Der Serbe spielte von 2001 bis 2005 vier Jahre lang für die Baskets und avancierte zum BBL-Spitzenspieler. "Als Bonn ins Finale eingezogen ist, habe ich mich sehr gefreut und gleich mit meinen alten Bekannten telefoniert", sagt der 31-Jährige. Auf Freundschaften will Nadjfeji aber keine Rücksicht nehmen: "Ich gönne es Bonn, dass sie so weit gekommen sind. Aber wir werden ihnen natürlich nichts schenken."

Die Berliner hatten den 13. Finaleinzug ihrer 18-jährigen Vereinsgeschichte bereits am Dienstag mit einem 3:1-Erfolg in der Halbfinalserie gegen die EWE Baskets Oldenburg perfekt gemacht. Die Baskets setzten sich erst am Donnerstag in einem dramatischen fünften Halbfinalspiel (75:74) bei den DB Skyliners Frankfurt durch, wodurch es zur Neuauflage eines Klassikers kommt.

Nach 1997 standen sich beide Teams auch 1999 und 2001 im BBL-Finale gegenüber. Bonn zog in seinen bisher einzigen Endspielteilnahmen (1:3, 2:3, 0:3) aber immer den Kürzeren. In der abgelaufenen Hauptrunde konnten die Duellanten zwar jeweils einen Heimsieg (Bonn: 86:76, Berlin: 82:77) für sich verbuchen. Doch im Meisterschafts-Endkampf ist der noch titellose Hauptrunden-Siebte aus Bonn gegen den BBL-Ersten Alba klarer Außenseiter.

Bonn setzt auf 10er-Rotation

"Alles spricht dagegen, dass wir deutscher Meister werden. Dennoch werden wir alles tun, um in Berlin zu gewinnen", sagt Baskets-Coach Michael Koch. Der Europameister von 1993 hofft auf eine Überraschung seiner Underdogs, die gegenüber Alba (6,5 Millionen Euro) einen rund vier Millionen Euro geringeren Etat aufweisen. "Wir haben überhaupt nichts zu verlieren und können die Sache locker angehen. Daher ist für Berlin derzeit wohl kein Team gefährlicher als unseres", meint Koch.

Wie schon im Halbfinale gegen Frankfurt setzen die Rheinländer auch nach den Ausfällen der verletzten Leistungsträger Jason Conley, John Bowler (beide Knie) und Ronald Burrell (Schulter) weiter auf eine große 10er-Rotation. "Wir haben gegen Frankfurt gesehen, dass unsere Philosophie mit zehn starken Spielern zu spielen aufgeht. Unsere Bankspieler haben den Unterschied gemacht", erklärt Koch.

Telekom Baskets Bonn erreichen Finale

Die Telekom Baskets Bonn haben erstmals seit 2001 wieder das Playoff-Finale der Basketball-Bundesliga erreicht und fordern nun im Endspiel Hauptrundensieger ALBA Berlin heraus.
Die Rheinländer gewannen am Abend das entscheidende fünfte Halbfinalspiel bei den Skyliners Frankfurt 75:74. Damit entschied Bonn die «best-of-five»-Serie mit 3:2 für sich.
Bester Bonner Werfer war Jeremiah Davis mit 18 Punkten.

Das erste Finale findet Sonntag in Berlin statt. ALBA hatte 3:1 gegen die Baskets Oldenburg gewonnen.

Vorteil für Frankfurt, Berlin vergibt Matchball

Nach einem 58:48 gegen die Telekom Baskets sind die Frankfurt Skyliners einen Sieg vom Play-off-Finale entfernt. Die Oldenburg Baskets verhinderten durch ein 79:73 bei Alba Berlin das Aus.
Die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt sind in den Play-offs der Basketball-Bundesliga nur noch einen Schritt vom Finale entfernt. Am dritten Spieltag der Halbfinal-Serie im Modus "best of five" bezwangen die Hessen die Telekom Baskets Bonn 58:48 (24:30) und verschafften sich so den ersten Matchball. Die Entscheidung könnte bereits im vierten Spiel am Dienstag in Bonn fallen.
Im zweiten Vorschlussrunden-Duell unterlag Titelfavorit Alba Berlin den EWE Baskets Oldenburg 73:79 (40:32) und vergab damit die erste Chance zum Finaleinzug. Nach zwei Siegen zum Auftakt führt der siebenmalige Meister aus Berlin nur noch mit 2:1. Die nächste Partie steigt am Dienstag in Oldenburg.
4960 Zuschauer in Frankfurt sahen eine von beiden Defensivreihen dominierte Partie. Die Entscheidung fiel im Schlussviertel, als die Gäste keinen einzigen Wurfversuch aus dem Feld im Korb unterbrachten und das Viertel mit 2:15 an die Frankfurter abgeben mussten. Bester Werfer für die Skyliners war Nationalspieler Pascal Roller, Edward Basden erzielte für die Bonner 14 Punkte.
Vor 7719 Zuschauern in Berlin hatten die Gastgeber die Partie lange unter Kontrolle und sahen bis zur 23. Minute (46:36) schon wie der sichere Sieger aus. Doch dann mussten die Gastgeber eine 0:10-Serie hinnehmen, jegliche Sicherheit vor allem bei den Freiwürfen war weg und die Oldenburger verschafften sich schließlich den entscheidenden Vorsprung. Auch 24 Punkte von Immanuel McElroy konnten die erste Play-off-Niederlage für Alba in dieser Spielzeit nicht mehr verhindern. Für die Baskets hatte Jasmin Perkovic mit 16 Punkten den größten Anteil am ersten Sieg der Niedersachsen überhaupt in der Max-Schmeling-Halle.

73:79! Albatrosse müssen nachsitzen

Oldenburg erzwingt 4. Halbfinale (morgen, 3.6. um 20.45 Uhr, BBL.TV)

Das haben sich die Albatrosse selbst eingebrockt. Statt heute frei zu haben, sitzen sie im Bus nach Oldenburg. 73:79! Berlins Riesen vergaben den ersten Matchball im Halbfinale.

Noch führen sie in der Best-of-5-Serie 2:1, haben morgen (3.6. um 20.45 Uhr, BBL.TV) die nächste Chance, den Einzug ins Finale klar zu machen. Nachsitzen bei den Baskets.

Die ersten Duelle drehte Alba mit einer starken 2. Halbzeit – gestern war's umgekehrt. Alba führt schnell 13:6 (6.). Nach dem 14:14 von Ex-Albatros Ruben Boumtje Boumtje antwortet Julius Jenkins mit 7 Punkten – 21:16 (10.). Im zweiten Viertel geht's gut weiter. Immanuel McElroy (24 Punkte) dreht auf, ein Dreier von Philip Zwiener – 40:32 zur Pause.

Aber: die starken Baskets fighten – der Vorsprung schmilzt. Dann halten die 7719 Fans den Atem an. Beim 60:60 (34.) knickt McElroy erneut um, wälzt sich auf dem Parkett. Garner nutzt die Chance per Dreier – 60:63. „iMac“ kommt noch mal zurück, kann die Partie aber nicht mehr drehen.

Alba schwächelt bei den Freiwürfen (58 Prozent), Gardner und Paulding erzwingen mit je 2 Dreiern Spiel 4. „Keiner hat die Oldenburger auf die leichte Schulter genommen“, versichert Coach Luka Pavicevic. „Sie hatten uns schon in den anderen Spielen am Rand einer Niederlage. Die Serie jetzt auswärts zu entscheiden, wird sehr schwer.“

Ein entscheidendes 5. Spiel fände Donnerstag (20.45 Uhr) in der Schmeling-Halle statt.

Jacobsen und Dill bleiben in Göttingen


Ben Jacobson und Center Robert Dill spielen ein weiteres Jahr für den Basketball-Bundesligisten BG 74 Göttingen. Der 24 Jahre alte Spielmacher und der 27-jährige Center haben nach Angaben des vorjährigen Aufsteigers ihre Verträge um ein Jahr verlängert. Damit hat die BG bereits die Hälfte ihres Kaders für die zweite Saison in der 1. Liga komplett.

Center Jason Boone besitzt noch einen laufenden Vertrag, Aufbauspieler Marco Grimaldi hat bereits um ein Jahr verlängert. Mit Jason Miller, Robert Kulawick und Peer Wente hat der Club bereits drei neue Spieler verpflichtet.

Berlin und Frankfurt führen


Mit einer großen Energieleistung hat ALBA Berlin in den Halbfinal-Playoffs der Basketball-Bundesliga einen Fehlstart gerade noch abwenden können und ist in der "Best-of-Five"-Serie wie die Skyliners Frankfurt mit 1:0 in Führung gegangen. Die Berliner zitterten sich am Dienstagabend gegen die Baskets Oldenburg zu einem 86:79 (44:48)-Sieg, während die Skyliners Frankfurt gegen die Telekom Baskets Bonn mit 75:72 (37:34) die Oberhand behielten. Der zweite Spieltag findet bereits an diesem Donnerstag statt. Dann genießen Bonn (18.30 Uhr) und Oldenburg (20.45 Uhr) erstmals Heimrecht.
In Berlin sah es lange Zeit nach einer faustdicken Überraschung aus. Angetrieben von ihrem überragenden Spielmacher Jason Gardner (19 Punkte) führten die Niedersachsen zur Pause mit vier Zählern (48:44). Im dritten Viertel bauten die Oldenburger, die im Viertelfinale fast sensationell Meister Bamberg ausgeschaltet hatten, den Vorsprung sogar auf sieben Punkte aus, ehe ALBA mit einem 11:1-Lauf zu Beginn des vierten Abschnitts für die Wende sorgte. Bei den Berlinern war vor 6586 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle Bobby Brown mit 20 Zählern bester Werfer. Bei Oldenburg überzeugte neben Gardner Jasmin Perkovic (21) .
Frankfurt musste gegen Bonn trotz einer zwischenzeitlichen 14- Punkte-Führung am Ende noch um den Sieg zittern. "Wir haben uns zu sicher gefühlt, doch das darf man sich in den Playoffs nicht erlauben", sagte Frankfurts Trainer Murat Didin. Erst Nationalspieler Pascal Roller, der erneut stark Regie führte, aber dieses Mal nur auf vier Punkte kam, machte mit einem verwandelten Freiwurf wenige Sekunden vor Schluss alles klar. Schon gegen Leverkusen war der Frankfurter Kapitän im Spiel fünf der Matchwinner. "Wir hatten 22 Ballverluste. So kann man kein Spiel gewinnen", klagte Baskets-Coach Michael Koch. Bester Werfer bei den Hessen war der wiedererstarkte Derrick Allen, der wie Winsome Frazier bei den Rheinländern auf 25 Punkte kam.
Die Bonner, die im Viertelfinale unerwartet Pokalsieger Artland Dragons mit 3:1-Siegen ausgeschaltet hatten, erwischten vor 3140 Zuschauern in der Ballsporthalle den besseren Start. Doch nach ein paar Minuten hatten die Frankfurter ihre Müdigkeit nach der kräftezehrenden Fünf-Spiele-Serie gegen die Bayer Giants Leverkusen abgelegt und lagen zur Pause mit drei Zählern vorne. Zu Beginn des vierten Viertels zogen die Gastgeber beim Stand von 70:56 auf 14 Punkte davon und brachten den Vorsprung knapp über die Zeit.

Dirk Bauermann nicht mehr Trainer in Bamberg

Dirk Bauermann wird zukünftig nicht mehr als Trainer der Brose Baskets Bamberg tätig sein. Der Basketball Bundesligist entließ den 50 Jährigen auf eigenen Wunsch aus dem bis zum Jahre 2009 laufenden Vertrag. Bauermann wird sich zukünftig ausschließlich dem Amt des Bundestrainers widmen.
Im Herbst 2001 hatte Bauermann das Amt des Cheftrainers beim damaligen TSK uniVersa Bamberg übernommen. "Wir danken Dirk Bauermann für seine jahrelange hervorragende Arbeit in Bamberg. Dirk Bauermann hat mich gebeten, ihn aus dem Vertrag zu entlassen und ich habe dieser Bitte entsprochen. Dirk hat sich wie wenige andere um den Bamberger Basketball verdient gemacht. Neben den zahlreichen zählbaren sportlichen Erfolgen hat er von Anfang an an der Professionalisierung des Programms gearbeitet", so Brose Baskets Geschäftsführer Wolfgang Heyder auf der Internetseite des Vereins.

Meister Wasserburg verzichtet auf den Europapokal

Der TSV Wasserburg zieht sich aus dem internationalen Basketball-Wettbewerb zurück. Der fünffache deutsche Meister der Frauen hat beschlossen, in der kommenden Saison nicht am FIBA EuroCup teilzunehmen.

«Rein sportlich gesehen ist das natürlich ein Verlust, denn diese Spiele waren meistens auf einem höheren Niveau als in der Bundesliga», sagte Trainer Hans Brei. Die Gründe für den vorläufigen Rückzug sind vor allem finanzieller und organisatorischer Natur.

Zum einen sank das Zuschauerinteresse deutlich. Maximal 500 Zuschauer kamen zuletzt zu den Heimspielen. Zu wenig, um die hohen Kosten zu decken. Ein fünfstelliges Defizit ist die Bilanz der vergangenen Europacup-Saison. «Das können wir uns einfach nicht leisten», erklärte Manager Jochen Bruch: «Unter der Woche kommen viele Familien mit ihren Kindern nicht, auch für Berufstätige ist es oft schwierig. Wenn dann auch noch Fußball im Fernsehen ist, spielen wir in einer fast leeren Halle.»

Auch der internationale Basketballverband (FIBA) hat mit neuen Vorschriften zum Rückzug des TSV Wasserburg beigetragen. Die Oberbayern müssten sich neue 24-Sekunden-Uhren anschaffen, eine neue Anzeigentafel installieren und für jedes Europapokalspiel einen reinen Basketballboden verlegen. Denn für jede nicht eingehaltene Auflage verhängt der Verband Strafen. «Die FIBA muss von ihrem hohen Ross runter», forderte Trainer Brei, «die müssen doch auch Vereinen, die keine nagelneue Halle und wenig Geld haben, die Chance geben, international zu spielen.»

Play-offs der Basketball-Bundesliga

Frankfurt Skyliners komplettieren Halbfinale

Die Frankfurt Skyliners komplettieren das Play-off-Halbfinale der Basketball-Bundesliga. Die Hessen gewannen das entscheidende fünfte Viertelfinalspiel bei den Bayer Giants Leverkusen am Samstag mit 59:58 (36:29).

Frankfurts Gegner in der am Dienstag beginnenden Serie nach dem Modus best of five sind die Telekom Baskets Bonn. Das zweite Halbfinale bestreiten der siebenmalige Meister Alba Berlin und die EWE Baskets Oldenburg.
Bester Werfer bei den Skyliners war der deutsche Nationalspieler Pascal Roller mit 16 Punkten. Beim Hauptrunden-Dritten Leverkusen kam Ransford Brempong auf 14 Punkte und zehn Rebounds.

Bayer Giants Leverkusen -. Deutsche Bank Skyliners 58:59 (29:36).

- Beste Werfer: Brempong (14), Wyrick (14), Bailey (14) für Leverkusen

- Roller (16), McKinney (14), Evtimov (13) für Frankfurt.

- Zuschauer: 3500 (ausverkauft).

- Play-off-Endstand (best of five): 2:3

Basketball-Nationalspieler positiv getestet

Nationalspieler Misan Nikagbatse ist vor zwei Monaten positiv auf den Wirkstoff THC getestet worden. Mit gravierenden Folgen für den 25-Jährigen: Der Verband verzichtet auf eine Nominierung für das Olympia-Qualifikationsturnier, der Klub Köln 99ers verlängerte seinen Vertrag nicht.

Schon wieder ein Dopingfall in der Basketball-Bundesliga: Nationalspieler Misan Nikagbatse (Köln 99ers) ist am 20. März im Rahmen einer Trainingskontrolle positiv auf den Wirkstoff THC getestet worden. THC kommt in Marihuana und Haschisch vor. Der Verband bestätigte eine entsprechende Meldung von "Spiegel Online" und wird ihn nicht für das Olympia-Qualifikationsturnier im Juli in Athen sowie für die Spiele selbst berücksichtigen, falls die Nationalmannschaft in Peking dabei ist.

Obwohl, wie Wolfgang Brenscheidt, der Sportdirektor des Deutschen Basketball-Bundes, "von Seiten der Nada solch eine Strafe nicht zwingend gewesen wäre". Auch sein Klub, der die Play-off-Runde um die Deutsche Meisterschaft als Tabellenzehnter verpasste, suspendierte den 25-Jährigen, der zum Testzeitpunkt verletzt war. Nikagbatses Vertrag wurde nicht mit in die neue Gesellschaft übernommen, die nach den Finanzproblemen des Klubs gegründet worden war.Misan Nikagbatse ist in dieser Saison schon der vierte BBL-Profi, der positiv auf THC betestet wurde. Ermin Reyes-Napoles (Science City Jena) und Nate Fox (Bayer Giants Leverkusen) wurden bei Doping-Kontrollen erwischt, gegen Fox' Manschaftskollegen Eric Taylor ermittelt die Staatsanwaltschaft, weil er unter Drogeneinfluss in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sein soll.

ALBA Berlin als erstes Team im Halbfinale

ALBA Berlin hat als erstes Team das Playoff-Halbfinale in der Basketball-Bundesliga erreicht. Der Hauptrundensieger gewann auch die dritte Partie gegen die Eisbären Bremerhaven deutlich mit 95:73 (55:33).

ALBA rehabilitierte sich damit eindrucksvoll für das frühe Ausscheiden in der vergangenen Saison. Vor einem Jahr war der siebenmalige Meister im Viertelfinale mit 0:3 an den Artland Dragons Quakenbrück gescheitert. Der Vizemeister muss seinerseits um das Weiterkommen zittern. Artland verlor Spiel drei in eigener Halle gegen die Telekom Baskets Bonn 76:77 (43:36) und liegt nun in der «Best-of-Five»-Serie 1:2 zurück.

Die Berliner hatten wie schon im ersten Heimspiel keine Mühe mit dem Tabellenachten der Hauptsaison. Zwischenzeitlich sah es sogar erneut nach einem Debakel für die Norddeutschen aus, die im ersten Duell mit 105:65 deklassiert worden waren. Bereits zur Pause hatte ALBA das Weiterkommen praktisch gesichert und ging mit einem 22- Punkte-Vorsprung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel ließen es die Gastgeber, die in Immanuel McElroy (23 Punkte) ihren besten Werfer hatten, aber etwas ruhiger angehen. «Das sah leichter aus, als es war. Aber wir sind natürlich froh, dass wir so schnell durch sind», sagte ALBA-Kapitän Patrick Femerling. Bei Bremerhaven kam Brian Brown auf 20 Zähler.

In Quakenbrück lag Artland zur Pause (43:36) noch auf Kurs. Vor 3000 Zuschauern in der ausverkauften Artland Arena kämpfte sich Bonn - angetrieben vom überragenden John Bowler (21 Punkte) - nach dem Seitenwechsel aber zurück in die Partie. In der turbulenten Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst brachte Winsome Frazier die Gäste mit einem Dreier 75:74 in Front, dann sorgte Leon Rodgers vier Sekunden vor dem Ende mit einem Korbleger scheinbar für den zweiten Artland-Sieg. Doch mit der Schlusssirene wendete Miah Davis die Partie erneut und brachte Bonn in der Serie mit 2:1 in Führung. «Ich bin natürlich überglücklich. Wir sind aber noch nicht durch. Das vierte Spiel wird wieder ein ganz schwerer Gang», sagte Bonns Trainer Michael Koch.

Zuvor hatten die Bayer Giants Leverkusen gegen die Skyliners Frankfurt ihren zweiten Sieg gefeiert. In einer bis zum Schluss engen Begegnung war Brant Bailey (25) bester Werfer bei den Giants. Für die Frankfurter traf der ehemalige Leverkusener Derrick Allen (21) am häufigsten. Meister Brose Baskets Bamberg steht mit dem Rücken zur Wand. Nach bislang zwei Niederlagen müssen die Franken gegen die Baskets Oldenburg unbedingt gewinnen, um ein vorzeitiges Ausscheiden zu vermeiden.

ALBA mit Kantersieg - Niederlage für Bamberg

Mit einem 105:65 (49:36)-Kantersieg gegen die Eisbären Bremerhaven ist der siebenmalige deutsche Meister ALBA Berlin in die Playoffs der Basketball-Bundesliga gestartet und hat alle Zweifel an seinen Titelambitionen beseitigt.

Vorjahressieger Brose Baskets Bamberg kassierte zum Auftakt dagegen eine überraschende Heimniederlage. Gegen die Baskets Oldenburg unterlagen die Franken 54:55 (29:31). Ihren ersten Sieg in der «Best-of- Five»-Serie fuhren auch die Bayer Giants Leverkusen (78:75 gegen Skyliners Frankfurt) ein. Bereits am Vortag hatte der Pokalsieger Artland Dragons Quakenbrück seine Favoritenrolle mit einem 99:89 gegen die Telekom Baskets Bonn untermauert.

Vor 7519 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle hatte ALBA nur im ersten Viertel ein paar Schwierigkeiten mit den Eisbären. Danach demonstrierten die Berliner eindrucksvoll ihre Stärke und führten die Norddeutschen besonders im zweiten Durchgang phasenweise vor. Mit 13 Dreiern stellte ALBA eine neue eigene Saisonbestmarke auf. Für den einstigen Serienmeister war es der erste Playoff-Erfolg seit Juni 2006. Im vergangenen Jahr war der Hauptrundensieger in der ersten Runde sensationell mit 0:3 an den Artland Dragons gescheitert. Bester Werfer bei ALBA war Julius Jenkins mit 26 Zählern. Bei Bremerhaven traf Anthony Tolliver (19) am besten.

Titelverteidiger Bamberg erwischte dagegen einen Fehlstart in die K.o.-Runde. Gegen Oldenburg fand das Team von Bundestrainer Dirk Bauermann nie seinen Rhythmus und lag bereits zur Pause zurück (29:31). Nach dem Seitenwechsel fanden die Bamberger zunächst besser in die Partie und sahen bereits wie der Sieger aus. Doch sieben Sekunden vor dem Ende sorgte Branimir Longin mit einem verwandelten Freiwurf für den unerwarteten Gästeerfolg. Erfolgreichster Werfer bei den Oldenburgern war Rickey Paulding mit 19 Punkten. Für die Gastgeber trafen Demond Greene und Dwayne Mitchell am besten (12).

In Leverkusen zitterten sich die Giants nach einer komfortablen 13-Punkte-Führung zur Pause am Ende zu einem knappen Erfolg. In einer zerfahrenen Partie mit vielen Ballverlusten auf beiden Seiten konnte sich der Tabellendritte der Hauptrunde bei seinem amerikanischen Guard Zack Whiting bedanken, der auf 19 Zähler kam. Bei Frankfurt war Nationalspieler Pascal Roller mit 17 Punkten bester Werfer.

Zum Start der diesjährigen Playoffs hatte Quakenbrück seine Titelambitionen unterstrichen. Gegen den Tabellensiebten aus Bonn tat sich der Vizemeister vor 3000 Zuschauern in der ausverkauften Artland-Arena aber lange Zeit schwer. Matchwinner für die «Drachen» war Terrance Thomas mit 20 Punkten. Bei Bonn erzielte Winsome Frazier 26 Zähler.

BBL - ALBA ist heiß - Artland Favorit

Vorrundenprimus ALBA Berlin will nach zweijähriger Durststrecke endlich wieder einen Titel gewinnen, die Favoritenbürde im Kampf um die deutsche Meisterschaft trägt jedoch Pokalsieger Artland Dragons. Am 34. Spieltag der Bundesliga kamen die Berliner zu einem 77:57 gegen die Phantoms Braunschweig.
Die Hauptstädter schlossen die Hauptrunde mit 27 Siegen als souveräner Tabellenerster (54:14 Punkte) ab. In der ersten K.o.-Runde trifft ALBA auf die Eisbären Bremerhaven. Artland (50:18) gewann bei den Gießen 46ers mit 69:60 und muss sich im Playoff-Viertelfinale mit Telekom Baskets Bonn auseinandersetzen. Die weiteren Paarungen in der Serie "best of five" lauten Bayer Giants Leverkusen gegen Skyliners Frankfurt und Brose Baskets Bamberg gegen EWE Baskets Oldenburg.
1.061.743 Fans besuchten die 306 Hauptrundenspiele und bescherten der BBL erneut einen Zuschauerrekord. Erst zum zweiten Mal in der Historie wurde die Marke von einer Million Besuchern übertroffen. Topscorer in der Hauptrunde war Tim Black von den Baskets Paderborn mit 702 Punkten.
"Es war wichtig, mit einem positiven Erlebnis in die Playoffs zu gehen, aber wir wissen auch, dass wir uns steigern müssen, um Bremerhaven in Schach zu halten", sagte ALBA-Sportdirektor Henning Harnisch vor dem Duell mit den Niedersachsen. Die hatten ihre Klasse erst vor Wochenfrist bei der Pokal-Endrunde unter Beweis gestellt, als sie ALBA im Spiel um Platz 3 mit 74:70 düpierten. "Die haben unter dem Korb gute Leute, verfügen über Außenspieler, die scoren können und sind sehr gut eingespielt", warnte ALBA-Kapitän Patrick Femerling. Bremerhaven unterstrich seine Gefährlichkeit mit einem 87:76 gegen Titelverteidiger Bamberg. "Wir spielen derzeit so, wie wir es schon die ganze Saison vorhatten", lobte Eisbären-Coach Sarunas Sakalauskas sein Team.
Artland Dragons in Favoritenrolle
Noch bessere Titelchancen als ALBA werden den Artland Dragons eingeräumt. "Wenn die Leute sagen, wir seien jetzt Favoriten, dann kann ich es nicht ändern, so was kann man nicht steuern. Aber die Mannschaft wird sehr professionell damit umgehen", sagte Trainer Chris Fleming. In Gießen tat sein Team allerdings nur das Nötigste.
Einen knappen 72:71-Erfolg verbuchte der Tabellendritte Leverkusen (50:18) in Oldenburg. "Das war eine gute Gelegenheit, sich Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben zu holen", bemerkte Bayer-Coach Achim Kuczmann. Zumal Leverkusens Playoff-Gegner Frankfurt eine 64:74-Niederlage beim sportlichen Absteiger TBB Trier kassierte. "Wir haben nicht gut gespielt und insbesondere zu viele Offensivrebounds von Trier zugelassen", monierte Skyliners-Trainer Murat Didin. Trier hofft noch auf eine Wildcard für die nächste Bundesligasaison.
Auch Bonn verpatzte beim 83:93 in Ulm seine Playoff-Generalprobe. "Wir konnten dem Spiel nicht unseren Stempel aufdrücken, der normalerweise in unserem Defense-Spiel liegt. In der Offense haben wir von außen zu schlecht getroffen", kritisierte Trainer Michael Koch.

Basketball-Bundesliga mit Zuschauerrekord

Mit 1 061 743 Fans hat die Basketball-Bundesliga (BBL) in den 306 Spielen der Hauptrunde einen Zuschauerrekord verzeichnet. Die alte Bestmarke aus der Vorsaison wurde um gut 30 000 Besucher übertroffen.

Pro Spiel strömten im Durchschnitt 3470 Zuschauer in die Hallen der 18 Bundesligisten. Krösus war ALBA Berlin (117 434) vor Titelverteidiger Brose Baskets Bonn (116 700). Mit deutlichem Abstand auf Rang drei folgen die Skyliners Frankfurt (74 012).

Die größte Steigerungsrate (+ 10,8 Prozent) verzeichneten die Phantoms Braunschweig. 100 Prozent Auslastungsquote weisen erneut die Artland Dragons auf. Der Pokalsieger absolvierte alle 17 Heimspiele vor ausverkauftem Haus. Die größte Kulisse gab es im Nord-Derby zwischen den Eisbären Bremerhaven und EWE Baskets Oldenburg, das 9450 Zuschauer im Bremer AWD Dome verfolgten.

Wasserburg gleicht aus - 91:69-Sieg in Saarlouis

Die Basketball-Frauen des deutschen Serien-Meisters TSV Wasserburg haben sich in der Finalserie um die deutsche Meisterschaft zurückgemeldet.

Die Auswahl von Trainer Hans Brei gewann die Partie bei Pokalsieger TV Saarlouis deutlich mit 91:69 (52:30) und glich damit in der Serie „best of five“ aus. Zum Auftakt hatte es für Wasserburg, das sich in den vergangenen vier Spielzeiten den Titel sichern konnte, eine überraschende Heimpleite gegen die Saarländerinnen gegeben. Die dritte Partie steigt am kommenden Samstag in Wasserburg.

Dragons feiern Pokalsieg

Die Artland Dragons haben erstmals in der Vereins-Geschichte den deutschen Basketball-Pokal gewonnen.

Das Team aus dem niedersächsischen Quakenbrück gewann am Sonntag in Hamburg das Endspiel des Final-Four-Turniers gegen EnBW Ludwigsburg mit 74:60 (32:30).


Eisbären belegen Platz drei im Pokal

Durch einen 74:70 (31:36)-Sieg im kleinen Finale gegen ALBA Berlin sicherten sich die Eisbären Bremerhaven in Hamburg den dritten Platz beim Top-Four-Turnier um den Pokal der Basketball-Bundesliga (BBL).

Vor 4575 Zuschauern in der Color-Line- Arena war Matt Haryasz (20 Punkte) der beste Werfer der Eisbären, die im Halbfinale gegen EnBW Ludwigsburg 72:76 verloren hatten.

EnBW im Pokal-Finale

Im Endspiel um die Nachfolge von Titelverteidiger Köln treffen die Artland Dragons beim Final Four um den deutschen Basketball-Pokal in der Hamburger Arena auf EnBW Ludwigsburg, das sich mit 76:72 (44:35) gegen die Eisbären Bremerhaven durchsetzte.


Dragons im Pokal-finale

Die Artland Dragons Quakenbrück haben zum zweiten Mal nach 2007 das Finale um den Pokal der Basketball-Bundesliga erreicht.
Im Halbfinal-Duell zwischen dem Ersten und Zweiten der Bundesliga gewann der deutsche Vizemeister aus Niedersachsen in Hamburg mit 76:69 (39:32) gegen den fünfmaligen Cup-Gewinner ALBA Berlin.