Trotz der Erfüllung seines Olympia-Traumes in Peking schließt Basketball-Superstar Dirk Nowitzki eine erneute Teilnahme an den Spielen nicht aus.
«Darüber werden wir auf jeden Fall reden», sagte Nowitzki der «Bild»-Zeitung mit Blick auf die Olympischen Spiele 2012 in London. Auch in naher Zukunft seien weitere Einsätze in der Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) nicht ausgeschlossen, betonte er.
Allerdings könne er sich dafür nicht mehr mit jener Intensität vorbereiten, wie er dies in der Vergangenheit getan habe. Bislang trainierte der Blondschopf vor Großveranstaltungen jeweils vier bis sechs Wochen in Würzburg mit seinem Mentor Holger Geschwindner. «Wenn ich ohne diese Vorbereitung zu den Turnieren kommen könnte, dann okay», sagte Nowitzki. Eine Teilnahme an der Europameisterschaft in der Türkei im September 2009 gilt dennoch als eher unwahrscheinlich.
Priorität hat für den 30-Jährigen, der bei der Eröffnungsfeier in Peking die deutsche Fahne tragen durfte, vorerst sein NBA-Club Dallas Mavericks. Dort besitzt der 2,13-Meter-Riese noch einen Vertrag über drei Jahre und will sich in dieser Zeit seinen zweiten Traum erfüllen. «Ich will Meister werden», kündigte Nowitzki an. In der vergangenen Saison waren die «Mavs» bereits in der ersten Playoff-Runde an den New Orleans Hornets gescheitert.
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Nowitzki kehrt Nationalteam den Rücken - NBA-Titel im Visier
Olympischen Spielen in Peking will Superstar Dirk Nowitzki in absehbarer Zeit nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen.
Er habe sein Ziel erreicht, für Deutschland bei Olympia anzutreten, sagte Nowitzki am Montag. "Jetzt will ich die NBA-Meisterschaft gewinnen", fügte der Deutsche mit Blick auf die kommende Saison in den USA hinzu.
"Wir müssen abwarten, wie sich die Dinge in Deutschland in den nächsten Jahren entwickeln", sagte der Star der Dallas Mavericks. Er habe zwar keine konkreten Pläne, was die Nationalmannschaft angehe. "Aber als ich heute den Platz verlassen habe, habe ich gewusst, dass es das letzte Mal für ein paar Jahre gewesen ist." Deutschland verlor am Montag das letzte Gruppenspiel gegen die USA mit 106 zu 57 und schied nach nur einem Sieg gegen Angola in fünf Spielen aus dem Turnier aus. Allerdings waren Deutschlands Basketballer erstmals seit 16 Jahren wieder für die Olympischen Spiele qualifiziert.
Er habe sein Ziel erreicht, für Deutschland bei Olympia anzutreten, sagte Nowitzki am Montag. "Jetzt will ich die NBA-Meisterschaft gewinnen", fügte der Deutsche mit Blick auf die kommende Saison in den USA hinzu.
"Wir müssen abwarten, wie sich die Dinge in Deutschland in den nächsten Jahren entwickeln", sagte der Star der Dallas Mavericks. Er habe zwar keine konkreten Pläne, was die Nationalmannschaft angehe. "Aber als ich heute den Platz verlassen habe, habe ich gewusst, dass es das letzte Mal für ein paar Jahre gewesen ist." Deutschland verlor am Montag das letzte Gruppenspiel gegen die USA mit 106 zu 57 und schied nach nur einem Sieg gegen Angola in fünf Spielen aus dem Turnier aus. Allerdings waren Deutschlands Basketballer erstmals seit 16 Jahren wieder für die Olympischen Spiele qualifiziert.
Nowitzki trägt deutsche Fahne
Basketball-Superstar Dirk Nowitzki wird das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier der XXIX. Olympischen Spiele als Fahnenträger in das Nationalstadion von Peking führen."Es ist eine große Ehre. Es wird ein Wahnsinnsgefühl sein. Ich freue mich sehr auf Freitag", sagte der NBA-Profi der Dallas Mavericks bei seiner Vorstellung im Deutschen Haus im Hotel Kempinski in der chinesischen Hauptstadt. Vor vier Jahren in Athen hatte Springreiter Ludger Beerbaum das deutsche Olympia-Team angeführt.
"Wir haben uns die Wahl nicht leicht gemacht. Es war eine Wahl für Dirk Nowitzki, der die olympische Idee authentisch verkörpert, und nicht gegen einen Sportler oder eine Sportlerin", sagte Michael Vesper, Generalsekretär des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und Chef de Mission.
Der Würzburger Nowitzki, der sich die olympischen Ringe in die Haare rasiert hat, ist der erste Basketballer, der die deutsche Fahne trägt. Er hatte sich mit der Nationalmannschaft erst im Juli für die Olympischen Spielen qualifiziert.
"Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Seit elf, zwölf Jahren haben wir es versucht und waren immer sehr nah dran. Insofern ist das eine Riesensache", meinte Nowitzki. Er sei ein wenig überrascht über seine Wahl zum Fahnenträger: "Mir ist klar, dass es Athleten gibt, die auch eine super Karriere hatten und die es verdient hätten."
Nowitzki ist einer der besten Spieler der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA. Als erster Europäer wurde der 30-Jährige zum wertvollsten Spieler einer Saison gewählt. Nowitzki gewann mit der deutschen Nationalmannschaft 2002 die Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft und drei Jahre später Silber bei der Europameisterschaft.
China fliegt auf Nowitzki
Sonntagabend (Ortszeit), Flughafen Peking: Die deutschen Basketball-Riesen sind gelandet. Allen voran: NBA-Superstar Dirk Nowitzki, der mit Deutschland zum ersten Mal an Olympischen Spielen teilnimmt.Und die Chinesen? Die fliegen schon jetzt auf Nowitzki!
Kaum aus dem Flieger gestiegen, wurde der gebürtige Würzburger umringt, musste dem Flughafen-Personal fleißig Autogramme schreiben. Doch der 2,13-m-Riese ist Fan-Rummel aus der NBA gewohnt, meisterte seine erste Olympia-Hürde mega-cool und erfüllte geduldig alle Wünsche.
Im Anschluss an die Sicherheitskontrolle am Flughafen dann das erste gemeinsame Essen der Basketballer in der Mensa. Nowitzki schon am ersten Tag begeistert: „Ich würde jetzt am liebsten hier sitzen bleiben und fünf Stunden lang einfach nur schauen, wer rein- und rausgeht.“
Einige bekannte Gesichter dürfte er mittlerweile entdeckt haben: Im Olympischen Dorf sind rund 200 deutsche Athleten eingetroffen.
Seinen ersten großen Auftritt könnte Nowitzki schon bei der Eröffnungsfeier am 8. August haben: Er ist einer der heißesten Kandidaten auf den Job als Fahnenträger im deutschen Team. Eine Entscheidung will der DOSB am kommenden Mittwoch treffen.
96:82 gegen Puerto Rico: Deutsche Basketballer lösen Olympia-Ticket
Deutschlands Basketballer haben die Olympia- Qualifikation geschafft. Das Team um den erneut überragenden Superstar Dirk Nowitzki gewann am Sonntag das entscheidende Spiel um das letzte der drei Peking-Tickets in der Olympia-Halle von Athen mit 96:82 (48:39) gegen Puerto Rico. Für Deutschlands Basketballer ist es die fünfte Olympia-Teilnahme und die erste seit 16 Jahren. Neben der DBB-Auswahl qualifizierten sich beim Ausscheidungsturnier in der griechischen Hauptstadt noch Kroatien und das Gastgeber-Team für die Olympischen Spiele.
Für Olympia :Nowitzki ist für 12 Mio versichert
In einer abgelegenen kleinen Halle nahe Würzburg schindet sich Dirk Nowitzki (29) täglich für sein großes Ziel: Olympia in Peking. Sein Mentor Holger Geschwindner: „Die anderen haben noch Pause. Wir arbeiten aber schon. Von nichts kommt nichts!“ Ab dem 14. Juli tritt Deutschland dann in Athen zum Olympia-Qualifikations-Turnier an. Die letzte Chance für Nowitzki, sich seinen Lebenstraum zu erfüllen: „Olympia ist das Größte für jeden Sportler.“ Und wenn’s klappt, wird Dirkules der wertvollste deutsche Olympionike aller Zeiten. EXPRESS erfuhr: Der Superstar ist für sagenhafte 12 Millionen Euro versichert.
Sollte sich Nowitzki verletzen, bekommt sein NBA-Klub Dallas Mavericks eine Ausfall-Entschädigung. Nowitzkis Jahressalär (bezahlt Klub-Boss Mark Cuban) wird auf die Spiele, in denen er verletzungsbedingt fehlt, heruntergerechnet.
Da die NBA-Saison 82 Spiele hat, würde Cuban pro Ausfall 142.000 Euro als Entschädigung bekommen. Im schlimmsten Fall das komplette Jahresgehalt von 12 Millionen Euro.
Der Basketball-Bund zahlt dafür knapp 200.000 € Versicherungs-Prämie.
Der Basketball-Bund zahlt dafür knapp 200.000 € Versicherungs-Prämie.
DBB-Sportdirektor Wolfgang Brenscheidt: „Die Vereinbarung zwischen uns ist eine Standardgeschichte. Wobei sich das Netto-Saisongehalt von Dirk in den Jahren stets leicht erhöht hat.“
Der renommierte Sportversicherer Dieter Prestin (Ex-Fußball-Profi des 1. FC Köln) wickelt den Deal als Makler ab: „Dirk ist einer meiner prominentesten Kunden.“
Nowitzki mit Mavericks vor Play-off-Aus

Nach der 84:97-Niederlage im Spiel vier der Playoffs gegen die New Orleans Hornets glauben selbst die größten Optimisten nicht mehr an ein Weiterkommen von Dirk Nowitzki mit den «Mavs» in der nordamerikanischen Basketball- Profiliga NBA.
«Oh nein!»: Zwei Worte genügten der «Dallas Morning News» um den erbärmlichen Zustand der Mavericks zu beschreiben. Auch Nowitzki scheint die Saison nach dem 1:3 in der Serie »best of seven» bereits vor dem fünften Match in New Orleans abgehakt zu haben.
«Wir hatten eine ganz schlechte Saison in der Offensive. Man muss wenigstens den Korb treffen, wenn man gewinnen will», sprach der 29-Jährige schon in der Vergangenheitsform, nachdem er frustriert aus der Halle geflüchtet war. Der 97:87-Sieg vom vergangenen Spiel blieb nur ein Strohfeuer. Wieder war der Würzburger auf sich allein gestellt und konnte mit 22 Punkten und 13 Rebounds die dritte Niederlage nicht verhindern. Elf der vergangenen 14 Playoff- Begegnungen in drei Spielzeiten haben die Texaner nun verloren. Nach dem zu erwartenden Aus und dem zweiten Erstrunden-Desaster in Serie nach der Pleite gegen die Golden State Warriors im vergangenen Jahr steht bei den «Mavs» der große Umbruch an.
Bis auf Nowitzki und Jason Terry, mit 20 Punkten zweitbester Werfer, wird Club-Boss Mark Cuban alles und jeden auf den Prüfstand stellen. Allen voran Trainer Avery Johnson, der es nicht geschafft hat, ein den Titelambitionen gerecht werdendes Team zu formen. «Die Mavericks wirken wie ein nicht zusammenpassendes Puzzle», schrieb die «Dallas Morning News». «Wer wäre überrascht, wenn sie Spiel fünf mit 20 Punkten verlieren?».
Von Hoffnungsträger Josh Howard war wenige Tage nach seiner Marihuana-Beichte nichts zu sehen. Der Forward traf nur drei seiner 16 Versuche für magere sechs Punkte. Und auch der mit großen Vorschusslorbeeren im Februar verpflichtete Jason Kidd blieb mit drei Punkten, drei Assists und vier Rebounds ein Schatten seiner selbst. Im vierten Viertel leistete sich Kidd auch noch ein unsportliches Foul und wurde disqualifiziert. In seinem aktuellen Zustand würde eine Sperre nicht einmal eine Schwächung für Dallas bedeuten.
Vor 20 644 Zuschauern im ausverkauften American Airlines Center erwischte Dallas zwar einen ordentlichen Start und führte nach dem ersten Viertel 30:23, doch schon zur Pause lagen die Gastgeber wieder mit vier Punkten hinten. «Ich habe keine Erklärung», sagte Nowitzki genervt. Mit Beginn des dritten Abschnitts versuchte es Johnson dann mit Center Erick Dampier gegen den überragenden David West - ein kapitaler Fehlgriff des Trainers. West markierte zehn der folgenden 12 Hornets-Punkte und besiegelte damit das Ende der Mavericks.
Die «Hornissen» stießen mit dem ersten Sieg in Dallas seit über zehn Jahren die Tür zum Playoff-Halbfinale der Western Conference weit auf. Alle vier Heimspiele gegen Dallas gewann New Orleans in dieser Saison. Kaum einer zweifelt daran, dass auch der fünfte Vergleich in der New Orleans Arena an die Hornets geht.
Überstunden muss dagegen Titelverteidiger San Antonio machen. Die Spurs verloren Spiel vier bei den Phoenix Suns 86:105, liegen in der «best of seven»-Serie aber immer noch 3:1 in Front. Im Osten gelang den Detroit Pistons mit einem 93:84-Sieg bei den Philadelphia 76ers der 2:2-Ausgleich. Die Cleveland Cavaliers feierten mit dem 100:97-Erfolg bei den Washington Wizzards den dritten Sieg im vierten Spiel.
NBA: „Mavs“ vor dem Aus, Spurs vergeben Matchball

Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks droht nach der dritten Niederlage im vierten NBA-Play-off-Spiel gegen New Orleans das Aus. Phoenix konnte im Duell mit San Antonio verkürzen.
Den Dallas Mavericks droht in den Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA erneut das vorzeitige Aus in der ersten Runde. Die "Mavs" um den deutschen NBA-Star Dirk Nowitzki verloren das vierte Spiel gegen die New Orleans Hornets 84:97 und liegen in der "best-of-seven"-Serie nun mit 1:3 hinten. Das vorzeitige Aus abwenden konnten unterdessen die Phoenix Suns. Im vierten Duell mit dem amtierenden Champion San Antonio Spurs setzten sich die Suns 105:86 durch und konnten in der Serie auf 1:3 verkürzen.
Unterdessen haben die Cleveland Cavaliers nach einem 100:97 bei den Washington Wizards ihren Vorsprung auf 3:1 ausgebaut. Die Detroit Pistons konnten durch einen 93:84-Erfolg in Philadelphia die Serie zum 2:2 ausgleichen.
David West führt Hornets zum Sieg
In Dallas führten David West mit 24 Punkten und neun Rebounds sowie Peja Stojakovic mit 19 Zählern die Hornets zum Auswärtserfolg. Dirk Nowitzki war zwar mit 22 Punkten und dreizehn Rebounds einmal mehr bester Akteur auf Seiten der "Mavs", konnte die Niederlage aber am Ende nicht verhindern. Jason Terry kam als zweitbester Werfer der Texaner auf 20 Zähler.
"Aus und vorbei, diese Serie ist Vergangenheit", resümierte ein frustrierter Nowitzki unmittelbar nach dem Spiel. In der Nacht zum Mittwoch (1.00 Uhr MESZ/live bei Premiere) stehen die Hornets nun vor dem Matchball und Nowitzki zum zweiten Mal in Folge vor dem Erstrunden-Aus. Das Fünkchen Hoffnung, das nach dem 97:87 in Spiel drei glimmte, scheint bei den Mavericks erloschen. Zu viel spricht gegen die Texaner, die vor dem fünften Aufeinandertreffen am Dienstag in New Orleans seit acht Auswärtsspielen auf einen Sieg warten. Dagegen feierten die Hornets im 13. Anlauf seit 1998 den ersten Erfolg in Dallas.
Nowitzki: "In der Offensive einfach zu schwach"
Bei der Suche nach Erklärungen reichte Nowitzki der Blick auf die Statistik: "Wir haben in der Serie in der Offensive einfach zu schwach gespielt." Nur 33 Prozent lautete zum Beispiel die Trefferquote in der ersten und nur 36 in der vierten Begegnung. Dennoch sieht sich Nowitzki auch in New Orleans in der Pflicht, bis zum Ende alles zu geben. "Das sind wir unseren Fans und den Verantwortlichen des Teams schuldig. In dieser Liga scheint in dieser Saison alles möglich zu sein", sagte der deutsche Nationalspieler.
Und auch Klub-Besitzer Mark Cuban, so mutmaßt die Zeitung The Dallas Morning News, wird nach seinen Investitionen in insgesamt acht Verstärkungen in der laufenden Saison, im fünften Spiel mehr Gegenwehr erwarten. "Es war ein erneut schweres Spiel in einer verdammt schweren Serie", stellte Coach Avery Johnson fest, an dem – allerdings noch verhalten – erste Kritik formuliert wird. Bereits im vergangenen Jahr war er mit dem damals besten Vorrunden-Team der Liga (67 Siege) in der ersten Runde an den Golden State Warriors gescheitert.
West: "Entscheidenden Punch setzen"
Vor Selbstbewusstsein strotzen die Hornets, die ihre letzte Play-off-Serie vor sechs Jahren gewinnen konnten. "Unsere Mannschaft war in der Defensive wesentlich aggressiver. Damit haben wir Dallas vor große Probleme gestellt", meinte David West. "Jetzt wollen wir den entscheidenden Punch setzen.
"Phoenix durfte sich bei Raja Bell und Boris Diaw bedanken, die die Suns zum ersten Erfolg im vierten Spiel gegen San Antonio führten. Während Bell als bestem Werfer auf dem Parkett insgesamt 27 Punkte gelangen, steuerte der Franzose Diaw 20 Zähler, zehn Rebounds und acht Assists zum Sieg bei. Tony Parker war mit 18 Punkten bester Werfer der Spurs.
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