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NBA :Mavericks entlassen Coach Johnson

Nach dem Aus in den Play-offs der NBA haben sich die Dallas Mavericks von Coach Avery Johnson getrennt. Johnson trainierte seit vier Jahren das Team um Superstar Dirk Nowitzki

Die Schmach des Ausscheidens in den Play-offs saß bei den Dallas Mavericks tief und Trainer Avery Johnson hat nun die Konsequenzen zu spüren bekommen. Der NBA-Klub von Superstar Dirk Nowitzki trennte sich nach vierjähriger Zusammenarbeit von dem 43 Jahre alten Coach. Die Mavericks hatten zuvor in der Finalrunde der nordamerikanischen Basketball-Profiliga gegen die New Orleans Hornets mit 1:4 den Kürzeren gezogen. Johnson führte den Klub 2006 erstmals in der Vereinsgeschichte ins NBA-Finale. In seiner Amtszeit gewann Dallas 194 Spiele und verlor nur 70.

"Es ist nie leicht, einen Coach von seinen Aufgaben zu entbinden, vor allem nicht einen von seiner Qualität“, sagte Mavericks-Besitzer Mark Cuban bei der Bekanntgabe der Entscheidung.

Dallas aus Play-offs ausgeschieden

Die Dallas Mavericks sind zum zweiten Mal nacheinander in der ersten Play-off-Runde der Nordamerikanischen Basketball-Liga NBA ausgeschieden.

Die Texaner kassierten im fünften Spiel bei den New Orleans Hornets mit 94:99 die entscheidende vierte Niederlage in der Serie «best of seven». Im Vorjahr waren die Mavericks in der ersten Runde überraschend an den Golden State Warriors gescheitert. Dallas präsentierte sich diesmal besser als noch in den ersten beiden Partien in New Orleans. Die Mavericks konnten die Partie lange offen halten. Letztlich setzten sich die Hornets jedoch verdient in der Serie durch.

Dirk Nowitzki war mit 22 Punkten erneut bester Werfer seines Teams. Zudem holte der Würzburger 13 Rebounds und spielte als einziger Akteur die kompletten 48 Minuten durch. Bei New Orleans glänzten David West mit 25 Zählern und Chris Paul mit 24 Punkten.

Nowitzki mit Mavericks vor Play-off-Aus


Nach der 84:97-Niederlage im Spiel vier der Playoffs gegen die New Orleans Hornets glauben selbst die größten Optimisten nicht mehr an ein Weiterkommen von Dirk Nowitzki mit den «Mavs» in der nordamerikanischen Basketball- Profiliga NBA.
«Oh nein!»: Zwei Worte genügten der «Dallas Morning News» um den erbärmlichen Zustand der Mavericks zu beschreiben. Auch Nowitzki scheint die Saison nach dem 1:3 in der Serie »best of seven» bereits vor dem fünften Match in New Orleans abgehakt zu haben.
«Wir hatten eine ganz schlechte Saison in der Offensive. Man muss wenigstens den Korb treffen, wenn man gewinnen will», sprach der 29-Jährige schon in der Vergangenheitsform, nachdem er frustriert aus der Halle geflüchtet war. Der 97:87-Sieg vom vergangenen Spiel blieb nur ein Strohfeuer. Wieder war der Würzburger auf sich allein gestellt und konnte mit 22 Punkten und 13 Rebounds die dritte Niederlage nicht verhindern. Elf der vergangenen 14 Playoff- Begegnungen in drei Spielzeiten haben die Texaner nun verloren. Nach dem zu erwartenden Aus und dem zweiten Erstrunden-Desaster in Serie nach der Pleite gegen die Golden State Warriors im vergangenen Jahr steht bei den «Mavs» der große Umbruch an.
Bis auf Nowitzki und Jason Terry, mit 20 Punkten zweitbester Werfer, wird Club-Boss Mark Cuban alles und jeden auf den Prüfstand stellen. Allen voran Trainer Avery Johnson, der es nicht geschafft hat, ein den Titelambitionen gerecht werdendes Team zu formen. «Die Mavericks wirken wie ein nicht zusammenpassendes Puzzle», schrieb die «Dallas Morning News». «Wer wäre überrascht, wenn sie Spiel fünf mit 20 Punkten verlieren?».
Von Hoffnungsträger Josh Howard war wenige Tage nach seiner Marihuana-Beichte nichts zu sehen. Der Forward traf nur drei seiner 16 Versuche für magere sechs Punkte. Und auch der mit großen Vorschusslorbeeren im Februar verpflichtete Jason Kidd blieb mit drei Punkten, drei Assists und vier Rebounds ein Schatten seiner selbst. Im vierten Viertel leistete sich Kidd auch noch ein unsportliches Foul und wurde disqualifiziert. In seinem aktuellen Zustand würde eine Sperre nicht einmal eine Schwächung für Dallas bedeuten.
Vor 20 644 Zuschauern im ausverkauften American Airlines Center erwischte Dallas zwar einen ordentlichen Start und führte nach dem ersten Viertel 30:23, doch schon zur Pause lagen die Gastgeber wieder mit vier Punkten hinten. «Ich habe keine Erklärung», sagte Nowitzki genervt. Mit Beginn des dritten Abschnitts versuchte es Johnson dann mit Center Erick Dampier gegen den überragenden David West - ein kapitaler Fehlgriff des Trainers. West markierte zehn der folgenden 12 Hornets-Punkte und besiegelte damit das Ende der Mavericks.
Die «Hornissen» stießen mit dem ersten Sieg in Dallas seit über zehn Jahren die Tür zum Playoff-Halbfinale der Western Conference weit auf. Alle vier Heimspiele gegen Dallas gewann New Orleans in dieser Saison. Kaum einer zweifelt daran, dass auch der fünfte Vergleich in der New Orleans Arena an die Hornets geht.
Überstunden muss dagegen Titelverteidiger San Antonio machen. Die Spurs verloren Spiel vier bei den Phoenix Suns 86:105, liegen in der «best of seven»-Serie aber immer noch 3:1 in Front. Im Osten gelang den Detroit Pistons mit einem 93:84-Sieg bei den Philadelphia 76ers der 2:2-Ausgleich. Die Cleveland Cavaliers feierten mit dem 100:97-Erfolg bei den Washington Wizzards den dritten Sieg im vierten Spiel.

NBA: „Mavs“ vor dem Aus, Spurs vergeben Matchball


Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks droht nach der dritten Niederlage im vierten NBA-Play-off-Spiel gegen New Orleans das Aus. Phoenix konnte im Duell mit San Antonio verkürzen.

Den Dallas Mavericks droht in den Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA erneut das vorzeitige Aus in der ersten Runde. Die "Mavs" um den deutschen NBA-Star Dirk Nowitzki verloren das vierte Spiel gegen die New Orleans Hornets 84:97 und liegen in der "best-of-seven"-Serie nun mit 1:3 hinten. Das vorzeitige Aus abwenden konnten unterdessen die Phoenix Suns. Im vierten Duell mit dem amtierenden Champion San Antonio Spurs setzten sich die Suns 105:86 durch und konnten in der Serie auf 1:3 verkürzen.

Unterdessen haben die Cleveland Cavaliers nach einem 100:97 bei den Washington Wizards ihren Vorsprung auf 3:1 ausgebaut. Die Detroit Pistons konnten durch einen 93:84-Erfolg in Philadelphia die Serie zum 2:2 ausgleichen.

David West führt Hornets zum Sieg

In Dallas führten David West mit 24 Punkten und neun Rebounds sowie Peja Stojakovic mit 19 Zählern die Hornets zum Auswärtserfolg. Dirk Nowitzki war zwar mit 22 Punkten und dreizehn Rebounds einmal mehr bester Akteur auf Seiten der "Mavs", konnte die Niederlage aber am Ende nicht verhindern. Jason Terry kam als zweitbester Werfer der Texaner auf 20 Zähler.

"Aus und vorbei, diese Serie ist Vergangenheit", resümierte ein frustrierter Nowitzki unmittelbar nach dem Spiel. In der Nacht zum Mittwoch (1.00 Uhr MESZ/live bei Premiere) stehen die Hornets nun vor dem Matchball und Nowitzki zum zweiten Mal in Folge vor dem Erstrunden-Aus. Das Fünkchen Hoffnung, das nach dem 97:87 in Spiel drei glimmte, scheint bei den Mavericks erloschen. Zu viel spricht gegen die Texaner, die vor dem fünften Aufeinandertreffen am Dienstag in New Orleans seit acht Auswärtsspielen auf einen Sieg warten. Dagegen feierten die Hornets im 13. Anlauf seit 1998 den ersten Erfolg in Dallas.

Nowitzki: "In der Offensive einfach zu schwach"

Bei der Suche nach Erklärungen reichte Nowitzki der Blick auf die Statistik: "Wir haben in der Serie in der Offensive einfach zu schwach gespielt." Nur 33 Prozent lautete zum Beispiel die Trefferquote in der ersten und nur 36 in der vierten Begegnung. Dennoch sieht sich Nowitzki auch in New Orleans in der Pflicht, bis zum Ende alles zu geben. "Das sind wir unseren Fans und den Verantwortlichen des Teams schuldig. In dieser Liga scheint in dieser Saison alles möglich zu sein", sagte der deutsche Nationalspieler.

Und auch Klub-Besitzer Mark Cuban, so mutmaßt die Zeitung The Dallas Morning News, wird nach seinen Investitionen in insgesamt acht Verstärkungen in der laufenden Saison, im fünften Spiel mehr Gegenwehr erwarten. "Es war ein erneut schweres Spiel in einer verdammt schweren Serie", stellte Coach Avery Johnson fest, an dem – allerdings noch verhalten – erste Kritik formuliert wird. Bereits im vergangenen Jahr war er mit dem damals besten Vorrunden-Team der Liga (67 Siege) in der ersten Runde an den Golden State Warriors gescheitert.

West: "Entscheidenden Punch setzen"

Vor Selbstbewusstsein strotzen die Hornets, die ihre letzte Play-off-Serie vor sechs Jahren gewinnen konnten. "Unsere Mannschaft war in der Defensive wesentlich aggressiver. Damit haben wir Dallas vor große Probleme gestellt", meinte David West. "Jetzt wollen wir den entscheidenden Punch setzen.

"Phoenix durfte sich bei Raja Bell und Boris Diaw bedanken, die die Suns zum ersten Erfolg im vierten Spiel gegen San Antonio führten. Während Bell als bestem Werfer auf dem Parkett insgesamt 27 Punkte gelangen, steuerte der Franzose Diaw 20 Zähler, zehn Rebounds und acht Assists zum Sieg bei. Tony Parker war mit 18 Punkten bester Werfer der Spurs.